Für wen der Plan passt
Der Zirkel passt, wenn du kurze Bewegungseinheiten und etwas Ausdauer im Alltag suchst. Er setzt sicheres Stehen und Gehen voraus. Die gleichmäßigen Zeitfenster lassen dich in deinem Tempo arbeiten; möglichst viele Wiederholungen sind nicht das Ziel.
Die Einheiten
Hier bedeutet 2 × 40 Sekunden: zwei Runden durch alle vier Stationen, jeweils 40 Sekunden pro Station. Gehe in der Tabellenreihenfolge vor, mit 45 Sekunden lockerem Stehen oder Gehen zwischen den Stationen und 90 Sekunden nach einer vollständigen Runde. Nach der letzten Runde folgt nur ein ruhiger Ausklang. Es gibt kein Wiederholungsziel und keinen Endspurt.
Einheit A
- Gehen am Platz
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
Einheit B
- Gehen am Platz
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
Einheit C
- Gehen am Platz
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 40 Sekunden
- Pause
- 45 Sekunden
So passt der Plan in deine Woche
Plane drei Trainingstage, etwa Montag, Mittwoch und Freitag. Alle drei enthalten denselben Zirkel. Nach vier lockeren Vorbereitungsminuten folgen zwei Runden; mit Übergängen und Ausklang sind das etwa 20 Minuten.
| Tag | Einheit |
|---|---|
| Montag | Einheit A |
| Dienstag | Trainingsfrei; lockere Bewegung nach Bedarf |
| Mittwoch | Einheit B |
| Donnerstag | Trainingsfrei; lockere Bewegung nach Bedarf |
| Freitag | Einheit C |
| Samstag | Trainingsfrei; lockere Bewegung nach Bedarf |
| Sonntag | Trainingsfrei; lockere Bewegung nach Bedarf |
So wärmst du dich auf
Nimm dir vor dem Training drei bis fünf Minuten. Gehe locker am Platz und bewege Schultern und Hüften. Probiere danach die ersten Bewegungen aus der Tabelle mit wenigen langsamen Wiederholungen. Für Liegestütze kannst du zum Vorbereiten die Wand nutzen. Die Probesätze sollen dich mit den Bewegungen vertraut machen und dir Kraft für die eigentliche Einheit lassen.
Räume so viel Platz frei, dass du Arme und Beine ausstrecken kannst. Der Boden soll trocken und rutschfest sein; eine Matte darf beim Abstützen nicht wegrutschen. Lege den Timer griffbereit hin. Die Zeitangaben lassen Raum für Pausen: Starte den nächsten Satz, wenn du wieder ruhig und kontrolliert arbeiten kannst.
Sätze, Wiederholungen und Gewichte lesen
Hier bedeutet 2 × 40 Sekunden: zwei Runden durch alle vier Stationen, jeweils 40 Sekunden pro Station. Gehe in der Tabellenreihenfolge vor, mit 45 Sekunden lockerem Stehen oder Gehen zwischen den Stationen und 90 Sekunden nach einer vollständigen Runde. Nach der letzten Runde folgt nur ein ruhiger Ausklang. Es gibt kein Wiederholungsziel und keinen Endspurt.
Die Übungen Schritt für Schritt
- Gehen am Platz: Stehe aufrecht und hebe abwechselnd einen Fuß wenige Zentimeter an. Setze ihn leise ab, bevor du die andere Seite hebst. Die Arme dürfen locker mitschwingen. Bleib bei kleinen Schritten und einem Tempo, bei dem du noch sprechen kannst; eine Hand an der Wand ist bei Bedarf erlaubt.
- Kniebeuge ohne Gewicht: Stelle die Füße etwa hüftbreit auf und verteile das Gewicht über den ganzen Fuß. Beuge Hüfte und Knie wie beim Hinsetzen und richte dich wieder auf; halte die Fersen am Boden und wähle eine angenehme Tiefe.
- Liegestütz an der Wand: Stütze die Hände auf Brusthöhe etwas weiter als schulterbreit an eine feste Wand. Beuge die Ellenbogen und führe die Brust zur Wand, dann drücke dich weg; halte den Körper gerade und gehe näher heran, um es leichter zu machen.
- Wadenheben stehend: Stehe aufrecht mit fest abgestützten Fußballen und halte dich bei Bedarf an einer stabilen Stütze fest. Hebe die Fersen über die Fußballen an und senke sie langsam, ohne die Knöchel nach innen oder außen kippen zu lassen.
Dein Startgewicht finden
Beginne jedes Zeitfenster ruhig. Wenn du nur noch einzelne Wörter herausbekommst oder die Bewegung hektisch wird, verlangsame oder stoppe bis zur nächsten Station. Die 40 Sekunden sind ein verfügbares Arbeitsfenster, keine Pflicht, trotz nachlassender Kontrolle weiterzumachen.
So entwickelst du den Plan weiter
Bleibe zuerst zwei Wochen bei zwei Runden. Wenn du durchgehend kontrolliert arbeitest und noch in kurzen Sätzen sprechen kannst, verlängere einzelne Arbeitsphasen von 40 auf 50 Sekunden. Für eine dritte Runde brauchst du etwa fünf weitere Minuten. Ändere jeweils nur eine Sache.
Fortschritt kann heißen, dass du eine Bewegung ruhiger ausführst, mehr Wiederholungen schaffst oder nach derselben Einheit weniger außer Atem bist. Schau nach vier Wochen auf deine ersten Einträge und erinnere dich, was sich anfangs noch ungewohnt angefühlt hat. Wenn du die Abendtrainings ständig verschiebst, probiere einen anderen Zeitpunkt oder eine kürzere Einheit. Ein Plan hilft dir vor allem dann, wenn er regelmäßig Platz in deinem Tag findet.
Anpassen, ohne den roten Faden zu verlieren
Mach beim Gehen kleinere Schritte und halte dich bei Bedarf leicht an der Wand. Verkürze die Arbeitsphase, bevor die Kontrolle nachlässt. Für gezielten Kraftaufbau nutze den gerätelosen Satzplan; dieser Zirkel setzt seinen Schwerpunkt auf regelmäßige Bewegung.
Ohne Geräte fehlt eine gut steigerbare Zugbewegung für Rücken und Arme. Bird Dog, Plank und Hüftheben trainieren andere Aufgaben und ersetzen kein Rudern. Wenn du das ergänzen möchtest, nutze ein langes Band für Rudern unter den Füßen, Kurzhanteln oder eine dafür ausgelegte, korrekt montierte Zugstation. Befestige dafür nichts an einer beliebigen Tür oder einem Tisch.
Wann du einen Satz beendest
Beende den Satz, sobald du die Bewegung deutlich verkürzt, Schwung brauchst oder die Haltung nicht mehr kontrollierst. Muskelanstrengung und schnelleres Atmen sind erwartbar. Plötzlicher stechender Schmerz, Schwindel oder ungewöhnliche Beschwerden sind ein Grund, die Übung beziehungsweise das Training zu stoppen. Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen solltest du abklären lassen, bevor du die betroffene Bewegung weiter belastest.
Beim nächsten Training wissen, was dran ist
Halte deine Einheiten in LiftPal fest: Übungen, Wiederholungen, Gewicht und bei Bedarf die Anstrengung mit RPE. Notiere auch die Variante oder Bandstärke. So erkennst du beim nächsten Training, was zuletzt gut geklappt hat. Deinen Trainingsrhythmus kannst du zusätzlich als Ziel im Alltag verankern.
Direkt ausprobieren
Quellen
- ACSM (2026): Resistance Training Prescription for Healthy Adults ↗
- ACSM (2026): Updated resistance training guidance ↗
- Plotkin et al. (2022): Progressing repetitions or load in resistance training ↗
Ketut Subiyanto / Pexels · Pexels License · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.
Maksim Goncharenok / Pexels · Pexels License · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.




