Trainingsarten

Yoga anfangen: einen passenden Stil finden

Ruhiges Dehnen oder ein schweißtreibender Flow? Yoga kann sehr unterschiedlich aussehen. Dieser Überblick hilft dir, einen passenden Kurs zu finden und die ersten Übungen in deinen Alltag einzubauen.

Aktualisiert 2 Min. Lesezeit

Was du dabei trainierst

Stehende Positionen wie der Baum üben dein Gleichgewicht. Stützpositionen fordern Arme und Rumpf, während langsame Wechsel dir helfen, Bewegungen bewusst zu steuern. Wie viel Kraft, Beweglichkeit oder Ruhe eine Einheit betont, hängt von der Auswahl ab. Ein Anfänger-Hatha-Kurs lässt häufig Zeit, jede Position einzurichten. Vinyasa verbindet die Bewegungen zu einem fließenden Ablauf. Frage vor der ersten Stunde nach Tempo und leichteren Varianten, damit du passend einsteigen kannst.

So startest du

Beginne mit einer angeleiteten kurzen Einheit. Lerne Stand, eine einfache Balance und ruhige Atemführung. Nutze Blöcke oder erhöhte Hände, wenn der Boden noch weit weg ist. Erzwinge keine bestimmte Form.

Eine mögliche Woche

Wähle zwei Tage, an denen du ohne Eile üben kannst, zum Beispiel einen Abend unter der Woche und den Samstagmorgen. Wiederhole zunächst dieselbe kurze Folge. So verbringst du weniger Zeit mit Suchen und weißt bald, welche Position als Nächstes kommt. Wenn eine Einheit ausfällt, steigst du beim nächsten freien Zeitfenster wieder ein.

TrainingstagSchwerpunkt
Montag15 Minuten ruhiger Einsteigerkurs
DonnerstagBekannte Haltungen und Atemführung wiederholen

Woran du Fortschritte erkennst

Achte darauf, ob du ruhiger und kontrollierter in Positionen kommst. Mehr Beweglichkeit ist nur ein möglicher Fortschritt. Extreme Dehnungen oder Schmerzen sind kein Qualitätsmerkmal einer Übung.

Yoga mit anderen Zielen verbinden

Ein ruhiger Kurs kann gut in einen Erholungstag passen. Ein anstrengender Flow ist dagegen eine zusätzliche Belastung, die du bei der Wochenplanung mitzählst. Für mehr Ausdauer helfen beispielsweise regelmäßige Spaziergänge, Radfahren oder Laufen; für gezielte Kraftziele entsprechende Widerstandsübungen. Bei bestehenden Beschwerden oder Schwangerschaft klärst du notwendige Anpassungen mit geeigneter Fachbegleitung. Ein Kurs sollte leichtere Varianten anbieten, ohne dass du schmerzhafte Positionen halten musst.

Passt das zu deinem Alltag?

Überlege, ob du eher Ruhe, angeleitete Bewegung oder eine dynamische Einheit suchst. Wähle danach einen Kurs und probiere das Tempo aus, bevor du eine lange Mitgliedschaft abschließt. Zu Hause hilft ein fester Platz, an dem Matte und Hilfsmittel ohne Umräumen verfügbar sind.

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Quellen

  1. NCCIH: Yoga, effectiveness and safety ↗
  2. NHS: Pilates and yoga exercise videos ↗

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