Wie viel gehst du bisher?
Trage Handy oder Uhr eine Woche lang wie gewohnt und schau dir an, wie viele Schritte an Arbeitstagen und freien Tagen zusammenkommen. Lange Wanderungen, Krankheit oder Reisetage können das Bild verschieben. Für dein nächstes Ziel ist vor allem interessant, wie ein gewöhnlicher Tag aussieht.
Wo passt eine kleine Runde hinein?
Vielleicht beim Brötchenholen, auf dem Weg zur Bahn oder nach dem Mittagessen: Am leichtesten findet ein Spaziergang Platz, wenn du ohnehin schon unterwegs bist oder eine Pause machst. Such dir einen Weg aus, auf den du Lust hast und für den wirklich Zeit bleibt. Eine kurze Runde um den Block ist ein guter Anfang.
Arbeitstage und freie Tage getrennt rechnen
Ein Wochendurchschnitt kann deinen Tagesablauf verdecken. Wenn du an fünf Arbeitstagen jeweils 3.500 und an zwei freien Tagen je 7.500 Schritte gehst, sind das 32.500 pro Woche. An drei Arbeitstagen jeweils 500 Schritte zu ergänzen ergibt 34.000. So veränderst du einen konkreten Teil der Woche, ohne jeden Tag wie ein Wochenende zu planen.
| Tagesart | Bisher | Möglicher Plan |
|---|---|---|
| Drei ausgewählte Arbeitstage | 3.500 Schritte | 4.000 mit einem zusätzlichen kurzen Spaziergang |
| Zwei weitere Arbeitstage | 3.500 Schritte | Bisherigen Ablauf behalten |
| Zwei freie Tage | 7.500 Schritte | Bisherigen Ablauf behalten |
Die zusätzliche Runde fest einplanen
Lege für die drei zusätzlichen Runden aus dem Beispiel feste Anlässe fest, etwa Montag, Mittwoch und Freitag nach dem Mittagessen. Gehe eine vertraute Strecke und schau anschließend auf die Schrittzahl. So siehst du, wie weit du für ungefähr 500 weitere Schritte gehen musst und wie viel Zeit das in deinem Alltag braucht.
Wenn das Ziel dauernd offen bleibt
Abends fehlt dir die Energie für eine weitere Runde? Dann passt der Heimweg vielleicht besser. Probiere erst einen anderen Zeitpunkt, bevor du das Ziel höher setzt. Wenn die Runde dagegen gut in deinen Tag gehört, kannst du sie etwas verlängern. Ein ausgelassener Spaziergang muss am Wochenende nicht nachgeholt werden.
Was dein Schrittzähler erfasst
Ein höherer Wert kann auch daran liegen, dass du das Handy neuerdings den ganzen Tag in der Tasche hast. Trage es beim Vergleichen möglichst ähnlich wie bisher. Denk auch an Wege, die der Zähler kaum erfasst, etwa eine Fahrt mit dem Fahrrad. Solche Aktivitäten kannst du zusätzlich über ihre Dauer festhalten.
Auch Bewegung ohne Schritte zählt
Die WHO zählt auch Radfahren, Rollen mit dem Rollstuhl und Hausarbeit zur körperlichen Aktivität. Ein Schrittzähler bildet diese Tätigkeiten nur unvollständig ab. Wenn Gehen für dich nicht passt, plane zum Beispiel Minuten auf dem Fahrrad oder eine andere geeignete Aktivität als eigenes Ziel.
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Quellen
stu_spivack, Wikimedia Commons · CC BY-SA 2.0 · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.
MART PRODUCTION / Pexels · Pexels License · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.
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