Für wen der Plan passt
Für Trainierende, denen Rudern und passende Liegestützvarianten vertraut sind. Plane zweimal 40 bis 55 Minuten. Du solltest über einen stabilen Aufstieg sicher in die obere Klimmzugposition kommen und dich von dort etwa ein bis drei Sekunden kontrolliert absenken können. Ein freier Klimmzug ist noch nicht nötig. Für das Rudern brauchst du belastbar befestigte Ringe oder eine geeignete niedrige Stange. Wenn du beim Absenken sofort den Halt verlierst, beginne mit dem unten verlinkten Plan ohne negative Klimmzüge.
Die Einheiten
Führe die Übungen in dieser Reihenfolge aus. Die angegebenen Sätze zählen nach dem Aufwärmen; zwischen den Sätzen hältst du die jeweilige Pause ein.
Einheit A
- Sätze
- 3
- Wiederholungen / Zeit
- 6–10
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 3
- Wiederholungen / Zeit
- 6–12
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 8–12 pro Seite
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 10–15
- Pause
- 1–2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 6–10 pro Seite
- Pause
- 1 min
Einheit B
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 3–5
- Pause
- 2–3 min
- Sätze
- 3
- Wiederholungen / Zeit
- 6–12
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 10–15
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 8–12
- Pause
- 2 min
- Sätze
- 2
- Wiederholungen / Zeit
- 15–25 Sekunden pro Seite
- Pause
- 1 min
So verteilst du dein Training über die Woche
Montag A und Donnerstag B lassen Zeit zwischen ähnlichen Bewegungen. Halte die Ringhöhe und die Auflage für Liegestütze anfangs gleich. Nach einem Fehltag setzt du A/B fort. Übe nicht zusätzlich täglich schwere Klimmzugversuche: Griff, Ellenbogen und Schultern sollen sich zwischen den Einheiten erholen können.
So wärmst du dich auf
Beginne mit lockeren Armbewegungen und je einem leichten Satz Rudern, Kniebeugen und erhöhten Liegestützen. Wähle einen steileren Körperwinkel beim Rudern und eine höhere Auflage beim Drücken, bis sechs saubere Wiederholungen mit Reserve gelingen. Taste dich bei der ersten Klimmzug-Absenkung an deine kontrollierbare Dauer heran. Etwa ein bis drei Sekunden sind ein Ausgangspunkt; halte nicht krampfhaft eine Zeitvorgabe ein. Kannst du die Bewegung nicht bremsen, ersetze sie durch zwei Sätze Rudern.
Sätze, Wiederholungen und Gewichte lesen
Ein Satz ist eine zusammenhängende Folge von Wiederholungen. 3 × 6–10 bedeutet: sechs bis zehn saubere Wiederholungen, Pause, dann noch zwei solche Sätze. Bei „pro Seite“ bekommt jedes Bein oder jede Seite die volle angegebene Zahl. Bei einem Halten zählt die Zeit in Sekunden. Nutze in allen Sätzen dieselbe gut kontrollierbare Variante.
Mehr Wiederholungen, dann eine schwierigere Variante
Bei erhöhten Liegestützen steigerst du beispielsweise 6/6/6 auf 8/8/8 und später 12/12/12. Danach wählst du eine etwas niedrigere sichere Auflage und startest wieder am unteren Ende. Notiere die Höhe. Bei negativen Klimmzügen beginnst du mit drei Wiederholungen je Satz und der Dauer, die du gleichmäßig kontrollieren kannst. Verlängere zunächst allmählich in Richtung drei bis fünf Sekunden, bevor du bis zu fünf Wiederholungen ergänzt. Steigere Dauer und Wiederholungen getrennt. Einen freien Versuch übst du ausgeruht vor den negativen Wiederholungen.
Wenn du eine Übung austauschen möchtest
Ist das Rudern zu schwer, richte den Oberkörper steiler auf, erhöhe die Ringe oder beuge die Knie. Bei Ausfallschritten hilft ein fester Handkontakt beim Gleichgewicht. Fehlt eine sichere Zugmöglichkeit, plane den Zugteil an einem geeigneten Parkgerät oder wähle den Kurzhantel-Heimplan; nur Liegestütze lösen das Zugtraining nicht. Reduziere bei empfindlichen Handgelenken Belastung und Winkel, statt Schmerz durch mehr Wiederholungen zu übergehen.
So kommst du bei einem Stillstand weiter
- Vergleiche deine letzten drei bis vier Einheiten mit dieser Übung. Achte auf gleiche Ausführung und ähnliche Satzpausen.
- Warst du müde oder hast du kürzer pausiert? Wiederhole das Gewicht nach einem erholsameren Tag mit den vorgesehenen Pausen.
- Bleiben drei bis vier vergleichbare Einheiten ohne Fortschritt, erleichtere die Variante: Hände beim Liegestütz höher aufstützen oder beim Rudern den Oberkörper aufrechter einstellen. Baue damit wieder kontrollierte Wiederholungen auf.
- Werden mehrere Übungen zugleich schlechter und du fühlst dich dauerhaft müde, halbiere für eine Woche die Arbeitssätze. Danach steigst du wieder in den gewohnten Umfang ein.
Wann du einen Satz beendest
Beende den Satz, sobald du die Bewegung deutlich verkürzt, Schwung brauchst oder die Haltung nicht mehr kontrollierst. Muskelanstrengung und schnelleres Atmen sind erwartbar. Plötzlicher stechender Schmerz, Schwindel oder ungewöhnliche Beschwerden sind ein Grund, die Übung beziehungsweise das Training zu stoppen. Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen solltest du abklären lassen, bevor du die betroffene Bewegung weiter belastest.
Was sich nach vier Wochen verändert hat
Vielleicht fühlt sich die Last vom ersten Training inzwischen leichter an, du schaffst mehr Wiederholungen oder hältst deine Technik sicherer. Schau nach vier Wochen auf den ersten und den jüngsten Eintrag derselben Übung. Daran erkennst du, wo du vorangekommen bist. Läuft das Training gut und passen die Tage in deinen Alltag, kannst du den Plan fortsetzen. Fällt regelmäßig derselbe Trainingstag aus, verschiebe ihn oder wähle weniger Einheiten pro Woche.
Beim nächsten Training wissen, was dran ist
Speichere in LiftPal die verwendete Variante und deine Sätze. Ein kleiner Hinweis wie „Liegestütze an der Küchenplatte“ macht spätere Vergleiche genauer als eine reine Wiederholungszahl.
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Quellen
- ACSM (2026): Resistance Training Prescription for Healthy Adults ↗
- Zourdos et al. (2016): Repetitions-in-reserve RPE scale ↗
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Ali Alcántara / Pexels · Pexels License · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.
KoolShooters / Pexels · Pexels License · Für die Website verkleinert und als WebP gespeichert.





