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Mehr Gewicht oder mehr Wiederholungen?

Prüfe deine letzten Arbeitssätze und finde einen konkreten nächsten Schritt. Der Progressionsrechner nutzt dein Wiederholungsziel und die verfügbaren Gewichte.

Deine letzte Einheit

Für eine Übung mit gleichem Gewicht in allen Arbeitssätzen. Aufwärmsätze bleiben draußen.

Beispiel laden

Auf der Langhantel zählt der gesamte Schritt: 1,25 kg je Seite sind zusammen 2,5 kg. Bei zwei Kurzhanteln zählt die Summe: von 2 × 10 kg auf 2 × 12 kg bedeutet 20 auf 24 kg, also einen Schritt von 4 kg.

Dein Wiederholungsziel
Wiederholungen

Wie viele saubere Wiederholungen wären noch gegangen? Das heißt Reps in Reserve (RIR). 0 bedeutet: keine weitere saubere Wiederholung. 2 bedeutet: ungefähr zwei wären noch möglich gewesen.

Deine Trainingswerte bleiben in diesem Browser. Es wird nichts automatisch gespeichert.

Dein nächster Schritt

Was kommt nach 10 / 9 / 8?

Trage deine Sätze ein. Du erhältst eine Entscheidung mit Begründung und, wo sinnvoll, eine konkrete Satzfolge für die nächste Einheit.

So funktioniert doppelte Progression

Zuerst sammelst du bei gleichem Gewicht mehr Wiederholungen innerhalb eines Zielbereichs. Erreichen alle Arbeitssätze dessen Obergrenze mit etwas Reserve, erhöhst du das Gewicht und beginnst wieder weiter unten.

  • Beispiel: Du planst 3 Sätze mit 8 bis 10 Wiederholungen. Aus 10 / 9 / 8 kann als nächstes Versuchsziel 10 / 10 / 8 werden.
  • Bei 10 / 10 / 10 und mindestens einer Wiederholung Reserve schlägt das Tool einen Gewichtsschritt vor. Bei 0 RIR bleibt es beim bisherigen Gewicht.
  • Gleiche Übung, gleiches Gerät, ähnliche Satzpausen und gleichbleibender Bewegungsumfang machen den Vergleich aussagekräftiger.
  • Die Regeln ordnen eine Trainingsentscheidung. Sie sagen nicht voraus, wie viele Wiederholungen du beim nächsten Mal tatsächlich schaffst. Bei Bodyweight-Übungen, wechselnden Satzgewichten oder einem fest vorgegebenen Kraftplan passt eine andere Progressionsregel besser.

Häufige Fragen

Muss ich in jeder Einheit steigern?

Nein. Eine Wiederholung mehr ist ein mögliches nächstes Ziel. Auch mehrere Einheiten mit gleichem Gewicht sind üblich. Beurteile den Verlauf über Wochen und notiere ungewöhnlich kurze Pausen, Müdigkeit oder einen Gerätewechsel.

Welche Zielspanne soll ich eingeben?

Nimm die Spanne aus deinem Trainingsplan. 8 bis 10 dient hier als bearbeitbares Beispiel. Ein Kraftplan kann niedrigere Wiederholungszahlen vorgeben; Übungen und Ziele bestimmen, welcher Bereich für dich passt.

Ist genau diese Regel wissenschaftlich bewiesen?

Mehr Gewicht und mehr Wiederholungen sind beide untersuchte Möglichkeiten zur Progression. Die Studie von Plotkin und Kollegen verglich sie über acht Wochen bei 43 Trainingserfahrenen. Unsere konkreten Entscheidungsschritte, die zusätzliche Einzelwiederholung und die 10-%-Prüfmarke sind praktische Planungsregeln, kein daraus validierter Algorithmus.

Für deinen Trainingsverlauf

Progressive Overload: Wann du Gewicht und Wiederholungen steigerstRPE im Krafttraining: Wie schwer war dein Satz?

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Quellen

  1. Plotkin et al. (2022). Progressive overload without progressing load? The effects of load or repetition progression on muscular adaptations.
  2. ACSM (2026). Resistance Training Prescription for Muscle Function, Hypertrophy, and Physical Performance in Healthy Adults: An Overview of Reviews.